Was uns nährt.

lebenskueche dresden was uns nährt

“Nicht was gegessen wird ernährt den Körper, sondern das was verdaut wird.”

Jedes Nahrungsmittel, welches wir zu uns nehmen, bereichert uns mit seiner Energie, mit der wir unsere eigene Lebensenergie (das Qi) beeinflussen können. 

Einzelne Lebensmittel werden mit vielfältigen Bezügen zu Organen, Jahreszeiten und Geschmacksrichtung zugeordnet.

Die drei wesentlichen Eigenschaften eines Nahrungsmittels sind:

  1. Thermische Wirkung: eher wärmend oder eher kühlend
  2. Menge und Qualität der Lebensenergie sowie
  3. die fünf Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süß, scharf und salzig.

So versteht es sich von selbst, dass es entscheidend ist, wo (klimatische Faktoren), wann (z. B. Jahres- oder Tageszeit) und wie (roh oder gegart) wir uns welches Lebensmittel zuführen. Je nach Auswahl erhalten wir die gewünschte (oder ungewünschte) Wirkung auf den Organismus.

Gegenüber der westlichen Theorie unterscheidet sich die Ernährung der östlichen Theorie dadurch, dass Lebensmittel nach ihrer Qualität, nicht nach quantitativen Eigenschaften wie beispielsweise der Anzahl der Nährstoffe oder der Kalorien, die sie zur Verfügung stellen, bewertet werden. Ein Beispiel dafür ist das Temperaturverhalten eines Lebensmittels: tropische Früchte kühlen in der Hitze, Kohlsuppe wärmt im kalten Winter. Auf unser Klima übertragen bedeutet das, möglichst keine große Menge kühlende Südfrüchte im Winter und heiße Nahrungsmittel wie z. B. geräuchertes Fleisch vom Grill im Sommer zu uns zu nehmen.

Dies ist ein wichtiger Aspekt in Hinblick auf Übergewicht. Kalorienzählen bei Diäten wirkt eher demotivierend und bringt, wenn überhaupt, nur einen kurzzeitigen Erfolg. Aus der Sicht der Traditionellen Ernährungslehre liegt das Problem häufig in der Aufnahme von viel zu Kaltem und Lebensmittel mit hoher Feuchtigkeit (Rohkost, Salat, Milchprodukte), womit das Verdauungssystem überfordert ist. Hier ist es wichtig, die Verdauungskraft anzukurbeln, damit die nicht gewünschten Einlagerungen abgebaut werden können. Und das ist auf keinen Fall mit Hungern in Verbindung zu bringen! Nur ein warmer, satter Bauch macht glücklich, zufrieden und tut seine Arbeit! So macht es die Ernährung nach Traditioneller Herkunft beispielsweise möglich, ohne Verzicht das Gewicht zu reduzieren.

Ein warmer, satter Bauch macht zufrieden und tut seine Arbeit.